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Anderen PC kostenlos fernsteuern mit Verbindungscode

Steuere einen anderen Windows-PC mit 77Fox über seinen 9-stelligen Code kostenlos fern: Freigabe am Bildschirm oder per Passwort, dazu Tipps gegen Betrug.

Laufen beide Computer mit Windows und ist auf beiden 77Fox installiert, steuerst du den einen vom anderen aus mit einem 9-stelligen Verbindungscode fern. Die Person am anderen PC klickt auf „Zugriff erlauben“, oder du gibst das Passwort ein, das auf diesem PC festgelegt ist, und bist sofort verbunden. Das kostet nichts, beide PCs müssen aber bei einem 77Fox-Konto angemeldet sein und die Fernsteuerung in 77Fox eingeschaltet haben. Sie funktioniert nur zwischen den Windows-Desktop-Apps: Web-Konsole, Browser-Erweiterung und Handys können weder einen PC steuern noch gesteuert werden.

Typische Fälle: Du sitzt im Büro und willst nachsehen, ob der Rechner zu Hause seinen KI-Job erledigt hat. Oder am PC eines Familienmitglieds stimmt eine Einstellung nicht, und du änderst sie lieber selbst, statt am Telefon jeden Schritt zu erklären. Läuft 77Fox ohnehin auf beiden PCs, ersparst du dir mit der Fernsteuerung die Einrichtung der Windows-Remotedesktopverbindung oder ein weiteres Programm für den Fernzugriff.

Bevor du anfängst

Beide Computer brauchen:

  1. Windows und die 77Fox-Desktop-App, erhältlich auf der Download-Seite.
  2. Ein angemeldetes 77Fox-Konto. Die beiden PCs können unterschiedliche Konten nutzen; hilfst du der Familie, meldet sich jede Seite mit ihrem eigenen Konto an.
  3. Eingeschaltete Fernsteuerung. Sie ist standardmäßig aus, der Schalter sitzt oben auf der Seite „Fernsteuerung“. Auch der steuernde PC muss sie einschalten, sonst bleibt das Verbindungsfeld grau.

Die Seite „Fernsteuerung“ zeigt oben die Angaben zu diesem PC und das Verbindungsfeld, nach dem Verbinden die aktuelle Sitzung; darunter liegen die Tabs „Verlauf“, „Vertraute Geräte“ und „Einstellungen“. Nach dem Einschalten steht oben der feste 9-stellige Verbindungscode dieses PCs aus Buchstaben und Ziffern. Er bleibt gleich, auch wenn du die Funktion aus- und wieder einschaltest. Du kannst einen eigenen, leicht merkbaren Code mit 9 Zeichen festlegen oder mit „Code auslosen“ einen neuen ziehen; der alte gilt dann sofort nicht mehr. Wer eine Anfrage von dir bekommt, sieht deinen Gerätenamen, standardmäßig den Computernamen aus Windows. Benenn ihn in den Einstellungen am besten in etwas Eindeutiges um, etwa „Desktop im Arbeitszimmer“.

Drei Wege, sich zu verbinden

Der steuernde PC hat zwei Optionen: „Zugriff anfragen“ und „Mit Passwort“. Der dritte Fall ist ein vertrautes Gerät: Hat die andere Person dich schon einmal zugelassen und dabei „Dieses Gerät immer erlauben“ eingeschaltet, gehen deine Anfragen danach ohne ihren Klick durch.

Weg Muss jemand am anderen PC sein? Rückfrage am anderen PC? Passt für
Zugriff anfragen Ja, die Person klickt auf „Zugriff erlauben“ Ja, unten rechts erscheint ein Fenster wie bei einem Anruf Familie oder Kollegen helfen
Mit Passwort Nein Keine Rückfrage, nur eine Markierung im Infobereich Deinen eigenen zweiten PC
Vertrautes Gerät Nein, die Person hat dich vorher zugelassen Keine Rückfrage, nur eine Markierung im Infobereich Zwei PCs, die du selbst nutzt

Zugriff anfragen: Die andere Person erlaubt es sofort

Gib den Code des anderen PCs ein und klick auf „Anfragen“. Unten rechts auf dem anderen Bildschirm erscheint ein kleines Fenster wie bei einem Anruf, mit deinem Gerätenamen und dem Hinweis, dass du diesen Computer bedienen und seinen Systemton und sein Mikrofon empfangen kannst. Verbunden wird erst, wenn die Person auf „Zugriff erlauben“ klickt, im Fenster oder per Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich; „Ablehnen“ beendet die Anfrage. Schaltet sie in diesem Fenster „Dieses Gerät immer erlauben“ ein, wird dein PC für sie zu einem vertrauten Gerät.

Mit Passwort: Wer das Passwort kennt, ist drin

Beim ersten Einschalten der Fernsteuerung erzeugt 77Fox ein zufälliges Passwort mit 10 Zeichen; du kannst stattdessen ein eigenes festlegen, mindestens 8 Zeichen lang. Wähl „Mit Passwort“, gib Code und Passwort ein, und du bist verbunden, ohne Rückfrage auf der anderen Seite. Auf der Seite bleibt das Passwort verdeckt; zeigst du es an, wird es nach 30 Sekunden wieder verdeckt. „Neues Passwort“ macht das alte für neue Verbindungen sofort ungültig, eine laufende Sitzung geht weiter.

Vertraute Geräte: Einmal erlaubt, danach ohne Klick

Dein PC wird zum vertrauten Gerät, wenn die andere Person beim Zulassen „Dieses Gerät immer erlauben“ einschaltet oder während einer Sitzung auf „Gerät freigeben“ klickt. Du klickst weiterhin auf „Anfragen“, aber 77Fox prüft die Identität des Geräts und verbindet ohne Rückfrage. Das Vertrauen gilt nur für genau diesen Computer: Dasselbe Konto auf einem anderen PC muss erneut zugelassen werden. Unter „Vertraute Geräte“ kann der gesteuerte PC den Zugriff jederzeit entziehen; eine laufende Verbindung dieses Geräts wird dabei mit beendet.

Mach dir klar, was diese beiden Wege bedeuten. Mit Passwort oder als vertrautes Gerät zeigt der andere PC keine Rückfrage mehr, nur eine Markierung am Symbol im Infobereich. Sein Systemton und sein Standardmikrofon kommen trotzdem bei dir an; was neben dem PC gesprochen wird, hörst du also mit. Nutze „Mit Passwort“ und „Dieses Gerät immer erlauben“ deshalb nur zwischen deinen eigenen Computern, nie für den PC von jemand anderem.

Die erste Verbindung Schritt für Schritt

Am sichersten ist „Zugriff anfragen“, hier am Beispiel eines PCs in der Familie:

  1. Installiere 77Fox auf beiden PCs, melde dich jeweils an und schalte oben auf der Seite „Fernsteuerung“ den Schalter ein.
  2. Dein Familienmitglied liest dir den 9-stelligen Code vor oder schickt ihn über die Kopier-Schaltfläche daneben.
  3. Wähl auf deinem PC unter „Verbinden“ den Weg „Zugriff anfragen“, gib den Code ein und klick auf „Anfragen“.
  4. Dein Familienmitglied prüft, ob im Fenster dein Gerätename steht, und klickt auf „Zugriff erlauben“. „Dieses Gerät immer erlauben“ bleibt beim ersten Mal aus.
  5. Bei dir öffnet sich das Steuerfenster, und du arbeitest mit deiner eigenen Maus und Tastatur. Ist es verdeckt, holt „Steuerfenster öffnen“ auf der Seite es zurück.
  6. Bist du fertig, klick im Steuerfenster auf die Schaltfläche zum Trennen oder schließ es einfach. Dein Familienmitglied kann auch per Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich „Trennen“ wählen.

Für deinen eigenen PC zu Hause geht es schneller: Vor dem Losgehen die Fernsteuerung einschalten, Code und Passwort notieren und im Büro „Mit Passwort“ verwenden.

Bildqualität und Ton

Qualitätsstufen

Eine Sitzung startet mit der Bildqualität, die am gesteuerten PC eingestellt ist. Während der Verbindung änderst du Bildrate, Auflösung und Bitrate oben im Steuerfenster jederzeit; dann gilt die Stufe als „Angepasst“.

Stufe Bildrate Max. Auflösung Max. Bitrate Wenn die Bandbreite knapp wird
Automatisch (Standard), Ausgewogen 30 1080p 6 Mbit/s Bildrate und Schärfe im Gleichgewicht
Flüssig 30 720p 2 Mbit/s Die Bildrate hat Vorrang
Scharf 30 2160p (4K) 16 Mbit/s Die Schärfe hat Vorrang
Angepasst 15, 30 oder 60 720p bis 2160p In Stufen von 1 bis 30 Mbit/s Bildrate und Schärfe im Gleichgewicht

Unten im Steuerfenster stehen live Bildrate, Auflösung, Latenz und Bitrate. Ruckelt das Bild, schau zuerst auf die Latenz; ist sie hoch, wechsle auf „Flüssig“. Für Code oder Tabellen mit vielen Details geh zurück auf „Scharf“. Hat der andere PC mehrere Bildschirme, wählst du in der Symbolleiste, welchen du siehst, oder schaltest auf Vollbild.

Ton kommt nur vom gesteuerten PC

Nach dem Verbinden kommen Systemton und Standardmikrofon des gesteuerten PCs bei dir an, beide mit eigener Lautstärke. Dein eigenes Mikrofon wird nicht übertragen; willst du nebenbei reden, telefonierst du dazu. 77Fox hat auch eigene Sprachanrufe, siehe Prompts im Team teilen: Arbeitsbereiche und Anrufe. Am gesteuerten PC lassen sich „Mikrofon“ oder „Systemton“ per Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich einzeln abschalten; gibt es dort kein nutzbares Mikrofon, läuft das Bild trotzdem weiter.

Programme, die als Administrator laufen

Laufen auf dem gesteuerten PC Programme mit Administratorrechten, klickt dort jemand einmal in den Einstellungen der Fernsteuerung auf „Adminsteuerung aktivieren“; dafür verlangt Windows eine Freigabe. Danach lassen sich diese bereits geöffneten Administratorfenster bedienen, und beim Verbinden erscheint keine Abfrage zur Rechteerhöhung mehr.

Sicherheit: zuerst lesen

Mit der Fernsteuerung gibst du deinen Computer in die Hand einer anderen Person. Lies die folgenden Punkte, bevor du sie zum ersten Mal nutzt; dieselben Sicherheitshinweise stehen auch auf der Funktionsseite.

Betrug. Fordert dich jemand, der sich als Support, Bank oder Polizei ausgibt, auf, deinen Verbindungscode und dein Passwort zu nennen oder im Fenster auf „Zugriff erlauben“ zu klicken: Gib nichts heraus, klick nichts an und leg auf.

Nur der Besitzer schaltet sie ein. Erst wenn der Besitzer des PCs die Fernsteuerung in 77Fox einschaltet und ein Passwort festlegt oder eine Anfrage direkt zulässt, kommt jemand hinein; über den Infobereich lässt sich jederzeit trennen. Während einer Sitzung sitzt ein kleiner Punkt an der Ecke des Symbols im Infobereich: orange, solange eine Anfrage wartet, grün, sobald verbunden ist. Per Rechtsklick siehst du, welches Gerät verbunden ist, kannst „Trennen“ wählen oder Mikrofon und Systemton einzeln abschalten. Dieser Eintrag bleibt während der ganzen Sitzung da und lässt sich in den Einstellungen nicht abschalten.

Passwörter nur für eigene Geräte. Gib das Passwort nur an deine eigenen Geräte oder an Menschen, denen du vertraust. „Verbindungsdaten kopieren“ kopiert Code und Passwort zusammen; kopierst du diesen Text auf einem anderen PC und wechselst zurück zu 77Fox, erkennt es ihn und fragt, ob du dich verbinden willst. Das ist praktisch, aber der Text enthält das Passwort. Hilfst du jemand anderem, lass dir nur den Code schicken und dich von der Person direkt zulassen.

Wechseln und ausschalten. Nutzt du ein Zufallspasswort, stell „Zufallspasswort erneuern“ auf „Nach Passwortsitzung“; dann gibt es nach jeder Sitzung mit Passwort ein neues. Oder schalte „Passwortzugriff erlauben“ aus, dann können andere nur noch anfragen. Brauchst du die Fernsteuerung nicht, schalte sie aus; eine laufende Sitzung endet dann sofort.

Ab und zu in den Verlauf schauen. Der Tab „Verlauf“ hält auf diesem PC bis zu 100 Sitzungen fest, mit Richtung, Weg, Dauer und Ergebnis. Passwörter speichert er nicht, und „Neu verbinden“ schickt immer eine Anfrage. Siehst du ein Gerät, das du nicht kennst, entzieh ihm unter „Vertraute Geräte“ den Zugriff und lose einen neuen Code aus.

Was es nicht kann

  • Den Sperrbildschirm, Windows vor der Anmeldung (etwa nach einem Neustart), Administrator-Abfragen auf dem sicheren UAC-Desktop oder Strg+Alt+Entf bedienen.
  • Dateien zwischen den beiden PCs übertragen; die Zwischenablagen beider Seiten bleiben getrennt.
  • Mehr als ein steuerndes Gerät gleichzeitig annehmen; eine Anfrage, die noch auf Zustimmung wartet, zählt bereits mit.
  • Außerhalb der Windows-Desktop-Apps funktionieren; Web-Konsole, Browser-Erweiterung und Handys können weder steuern noch gesteuert werden.

Häufige Fragen

Kostet die Fernsteuerung etwas?

Nein. Die Fernsteuerung von 77Fox ist kostenlos; beide PCs müssen nur bei einem 77Fox-Konto angemeldet sein. Ohne Anmeldung weist dich die Seite zuerst darauf hin.

Müssen beide PCs dasselbe Konto nutzen?

Nein. Jeder PC kann sein eigenes 77Fox-Konto verwenden; wenn du Familie oder Kollegen hilfst, sind es meist zwei verschiedene Konten.

Über wessen Server läuft die Verbindung, und sieht 77Fox meinen Bildschirm?

Bild, Ton und Eingaben laufen verschlüsselt per WebRTC zwischen den beiden PCs und werden dabei über Relay-Server weitergeleitet, die 77Fox selbst betreibt. Der 77Fox-Server, der die Verbindung herstellt, leitet nur Verbindungssignale und den Online-Status weiter; dein Passwort im Klartext, deinen Bildschirm, deinen Ton oder deine Tastatur- und Mauseingaben bekommt er nie. Private Geräteschlüssel, Passwörter und die Liste vertrauter Geräte bleiben auf dem jeweiligen PC, werden nicht synchronisiert und sind in keinem Backup enthalten.

Kann ich mich verbinden, wenn der andere PC gesperrt ist?

Bedienen kannst du ihn dann nicht. Sperrbildschirm, Windows vor der Anmeldung und Administrator-Abfragen liegen außerhalb dessen, was die Fernsteuerung kann; jemand muss den PC erst entsperren und zum Desktop zurückkehren.

Merkt die Person am anderen PC, dass ich verbunden bin?

Bei „Zugriff anfragen“ lässt sie dich selbst zu. Mit Passwort oder als vertrautes Gerät gibt es keine Rückfrage, aber das Symbol im Infobereich trägt eine Markierung, und sein Menü nennt das verbundene Gerät. Du arbeitest auf dem echten Desktop dieses PCs; wer davorsitzt, sieht den Mauszeiger und die Fenster sich bewegen und kann jederzeit über den Infobereich trennen.

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