Unter Windows kannst du deine KI-API-Keys im API-Key-Tresor von 77Fox ablegen: Die Keys werden mit der sicheren Windows-Speicherung verschlüsselt auf deinem PC gespeichert, in der Liste maskiert angezeigt und beim Klick auf die Maske vollständig kopiert. Der Tresor wird nie in die Cloud synchronisiert und ist nicht Teil der Datensicherungen von 77Fox; für einen neuen PC exportierst du eine verschlüsselte .77foxkeys-Datei und importierst sie dort. Den Tresor gibt es nur in der Windows-Desktop-App, er ist standardmäßig aus, und du schaltest ihn unter „Einstellungen → Funktionen“ ein; er ist kostenlos und braucht keine Anmeldung.
OpenAI, Anthropic, Gemini, OpenRouter und dazu ein paar Cloud-Anbieter: Wer viel mit KI arbeitet, hat schnell ein Dutzend Keys beisammen. Sie liegen im Editor, im Chatverlauf und in Browser-Lesezeichen. Den richtigen zu finden dauert, beim Kopieren steht die ganze Zeichenkette auf dem Bildschirm, und auf einem neuen PC suchst du alles wieder zusammen.
Verstreute Keys an einem Ort sammeln
Der Tresor hat links eine Spalte mit Kategorien und rechts eine Tabelle: Name, Key und Notiz, am Zeilenende Schaltflächen zum Anzeigen, Kopieren und für weitere Aktionen. Ordnung schaffst du mit vier Werkzeugen:
- Kategorien und Gruppen. Kategorien stehen in der Seitenleiste, darin legst du Gruppen an. Beide lassen sich per Ziehen sortieren und umbenennen; Gruppen bekommen zusätzlich eine Farbe, damit du sie auf einen Blick erkennst.
- Zwischen Kategorien verschieben. Klick mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag oder eine Gruppenkopfzeile und wähl „In Kategorie verschieben“: So wandern einzelne Keys und ganze Gruppen in eine andere Kategorie.
- Favoriten. Häufig genutzte Keys markierst du im Kontextmenü mit „Favorisieren“; unter „Favoriten“ in der Seitenleiste siehst du alle auf einmal.
- Globale Suche. Sie durchsucht die Namen der Keys in allen Kategorien, Strg+F springt direkt ins Suchfeld. Unter jedem Treffer steht, in welcher Kategorie und Gruppe er liegt, so hältst du auch gleichnamige Keys auseinander.
Wie du aufteilst, hängt davon ab, wie du die Keys nutzt. Die folgenden Aufteilungen sind nur Beispiele:
| Aufteilung | Kategorien | Gruppen | Passt für |
|---|---|---|---|
| Nach Anbieter | Modell-APIs, Cloud | OpenAI, Anthropic, Gemini, OpenRouter | Wenige Keys, nach Hersteller gesucht |
| Nach Projekt | Kunde A, Kunde B, Eigene Projekte | Darunter nach Anbieter | Freelancer, deren Keys an Projekten hängen |
| Nach Umgebung | Produktion, Test, Lokal | Darunter nach Anbieter | Mehrere Keys für denselben Dienst |
In der Notizspalte hältst du fest, für wen ein Key gedacht ist, welches Limit er hat und wann er ersetzt werden soll; beim Abgleichen hilft das.
Kopieren, ohne die ganze Zeichenkette zu zeigen
Kopierst du einen Key aus dem Editor, musst du die ganze Zeichenkette markieren. Bei einer Bildschirmaufnahme, einer Bildschirmfreigabe im Meeting oder wenn jemand hinter dir vorbeigeht, steht sie dann vollständig auf dem Bildschirm.
Der Tresor setzt stattdessen auf maskiertes Kopieren. Die Liste zeigt die Keys standardmäßig maskiert: Längere Keys zeigen nur die ersten 4 und die letzten 4 Zeichen, dazwischen Punkte; das reicht, um sie zu unterscheiden. Klickst du auf die Maske, landet der vollständige Key in der Zwischenablage, und an derselben Stelle erscheint der Hinweis, dass kopiert wurde. Beim Kopieren wird die ganze Zeichenkette also nicht angezeigt.
Musst du den Klartext doch prüfen, klick auf „Anzeigen“: Nach 15 Sekunden wird er automatisch wieder verborgen, ebenso, sobald du die Seite des Tresors verlässt.
Eins muss dir klar sein: Nach dem Kopieren liegt der vollständige Key in der Zwischenablage. Füg ihn dort ein, wo er hingehört, und nicht aus Versehen noch in einen Chat. Ist der Zwischenablageverlauf von Windows an (Win+V), liegt dort ebenfalls eine Kopie, die du danach löschen kannst.
Welches der vier Exportformate?
Der Export steckt hinter dem Pfeilsymbol in der Kopfzeile des Tresors; beim Darüberfahren steht dort „Import & Export“. Der Bereich „API-Schlüssel“ in den Einstellungen bietet dieselben Optionen. Jeder Export umfasst den ganzen Tresor, und die vier Formate unterscheiden sich stark:
| Format | Was in der Datei steht | Wieder importierbar | Passt für |
|---|---|---|---|
.77foxkeys, verschlüsseltes Backup |
Alle Keys samt Kategorien, Gruppen, Notizen und Favoriten, verschlüsselt mit einer Passphrase, die du festlegst (mindestens 8 Zeichen, zweimal eingegeben) | Ja | Umzug auf einen neuen PC oder Backup; die erste Wahl |
| JSON | Derselbe Inhalt im Klartext | Ja | Keys in ein anderes Werkzeug übernehmen oder per Programm einlesen |
| Markdown | Keys im Klartext, nach Kategorie und Gruppe sortiert, mit Notizen | Nein | Selbst durchlesen, die Liste abgleichen |
| TXT | Keys im Klartext als reiner Text | Nein | Woandershin kopieren oder von Hand prüfen |
Wählst du eines der letzten drei Formate, warnt 77Fox, dass die Datei die Keys im Klartext enthält. In der Datei stehen die vollständigen Keys, und wer sie bekommt, kann sie benutzen: Lösch die Datei, sobald du fertig bist, schick sie niemandem und leg sie nicht in einen öffentlichen Cloud-Ordner. Geht es nur um den Umzug auf einen neuen PC oder um ein Backup, nimm .77foxkeys.
Noch ein Unterschied: Der Export des Tresors und die Datensicherung von 77Fox sind zwei verschiedene Dinge. Die Datensicherung enthält keine Keys; die Keys ziehen immer über diesen Export um. Details zu den Formaten stehen im Abschnitt Import und Export.
Umzug auf einen neuen PC
- Auf dem alten PC exportieren. Öffne den Tresor, klick in der Kopfzeile auf das Symbol „Import & Export“ und wähl „Exportieren“. Nimm „Verschlüsseltes Backup (.77foxkeys)“, gib eine Passphrase mit mindestens 8 Zeichen ein, bestätige sie und speichere die Datei.
- Die Datei mitnehmen. Ein USB-Stick oder ein anderer Weg, dem du vertraust, reicht, denn die Datei ist verschlüsselt. Bewahre die Passphrase getrennt von der Datei auf.
- Auf dem neuen PC den Tresor einschalten. Installiere 77Fox über die Download-Seite und schalte „API-Schlüssel“ unter „Einstellungen → Funktionen“ ein.
- Importieren. Öffne den Tresor, klick auf das Symbol „Import & Export“, wähl „Importieren“, dann die Datei, und gib die Passphrase ein. Standard ist das Zusammenführen: Gleichnamige Kategorien werden vereint, ebenso gleichnamige Gruppen innerhalb einer Kategorie. Sollen alle Keys auf diesem PC durch den Inhalt der Datei ersetzt werden, setz den Haken bei „Alle lokalen Schlüssel ersetzen“ und bestätige mit dem zweiten Haken.
- Prüfen, dann aufräumen. Am Ende meldet 77Fox, wie viele Keys importiert und wie viele übersprungen wurden; importierst du dasselbe Backup noch einmal, werden bereits importierte Einträge übersprungen. Kopier auf dem neuen PC ein paar Keys zum Test und lösch danach die exportierte Datei.
KI-Werkzeuge dürfen Keys nutzen, aber nur mit deiner Zustimmung
KI-Werkzeuge wie Claude Code oder Cursor können über den MCP-Server von 77Fox deine Prompts, Aufgaben und andere Daten lesen und schreiben; wie das eingerichtet wird, erklärt MCP-Server für persönliche Daten: Was 77Fox freigibt. Der Tresor ist für sie standardmäßig verschlossen. Damit ein externes KI-Werkzeug Keys im Klartext lesen kann, musst du für genau diesen Client in den MCP-Einstellungen den Bereich „API-Key-Tresor (Klartext)“ ankreuzen. Das Kästchen trägt eine rote Warnung, und beim Ankreuzen fragt eine zweite Bestätigung, ob dieser Client alle Schlüssel im Tresor im Klartext lesen darf. Ein Client ohne diesen Bereich kann keine Keys lesen und sieht nicht einmal, welche es gibt.
Ist der Bereich angekreuzt, kann dieser Client alle Keys im Tresor im Klartext lesen, ändern und löschen; deshalb steht in den Einstellungen, dass du ihn nur lokalen Agents gewähren sollst, denen du voll vertraust. Vor jedem externen Schreibzugriff sichert 77Fox die betroffene Datendatei automatisch und behält bis zu 30 Snapshots, die du in den MCP-Einstellungen unter „Rollback-Snapshots“ wiederherstellen kannst. Die Berechtigungsstufen erklärt der Abschnitt MCP-Berechtigungen, die Seite des Tresors der Abschnitt KI-Werkzeuge und der Tresor.
Was du zusätzlich beim Anbieter erledigst
Die folgenden allgemeinen Vorgehensweisen erledigst du im Dashboard des jeweiligen Anbieters; 77Fox nimmt sie dir nicht ab.
- Rechte und Ausgaben begrenzen. Wo der Anbieter es zulässt, schränkst du ein, was ein Key je Projekt oder Zweck darf, und setzt ein Ausgabenlimit. Gerät ein Key doch einmal nach draußen, ist der Schaden gedeckelt.
- Regelmäßig wechseln. Erstell im Dashboard einen neuen Key, bearbeite den Eintrag im Tresor und füg den neuen ein, prüf, ob er funktioniert, und widerruf erst dann den alten beim Anbieter.
- Ungenutzte Keys löschen. Widerruf sie zuerst beim Anbieter und lösch sie dann aus dem Tresor. Was du im Tresor löschst, lässt sich nicht wiederherstellen, schau also vorher genau hin.
Häufige Fragen
Werden meine Keys in die Cloud hochgeladen?
Nein. Die Keys werden mit der sicheren Windows-Speicherung verschlüsselt auf deinem PC gespeichert, nie in die Cloud synchronisiert und nicht in die Datensicherungen von 77Fox aufgenommen.
Eine Datei entsteht nur, wenn du selbst exportierst, und ein MCP-Client liest Keys nur dann im Klartext, wenn du für ihn den Bereich „API-Key-Tresor (Klartext)“ angekreuzt hast. Was dieses Werkzeug danach mit einem Key macht, liegt bei dem Werkzeug selbst.
Was, wenn ich die Passphrase meiner .77foxkeys-Datei vergesse?
Dann lässt sie sich nicht wiederherstellen. 77Fox speichert die Passphrase nicht und hat keine Funktion zum Zurücksetzen; mit falscher Passphrase meldet der Import nur „Falsche Passphrase oder beschädigte Datei.“
Solange der Tresor auf dem alten PC noch existiert, exportierst du einfach ein neues Backup mit einer neuen Passphrase. Bewahrst du die Passphrase in einem Passwortmanager auf, dem du vertraust, und getrennt von der Backupdatei, passiert das gar nicht erst.
Sehe ich meine Keys in der Web-Konsole?
Nein. Den API-Key-Tresor gibt es nur in der Windows-Desktop-App; die Web-Konsole von 77Fox zeigt diese Keys weder an, noch speichert sie sie.
Ist ein Klartext-Export sicher?
Eine Klartextdatei enthält die vollständigen Keys, und wer sie in die Hände bekommt, kann sie sofort benutzen. Exportiere im Klartext nur, wenn du es wirklich brauchst, etwa um Keys in ein anderes Werkzeug zu übernehmen. Lösch die Datei danach, schick sie niemandem und leg sie nicht in einen öffentlichen Cloud-Ordner. Für den Umzug auf einen neuen PC nimm das verschlüsselte .77foxkeys-Backup.
Kostet das etwas, oder brauche ich ein Konto?
Nein. Der API-Key-Tresor ist kostenlos und braucht keine Anmeldung. Ist 77Fox für Windows installiert, schaltest du „API-Schlüssel“ unter „Einstellungen → Funktionen“ ein.