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Screenshot übersetzen & Text kopieren unter Windows

Text aus einem Screenshot kopieren oder übersetzen: 77Fox erkennt den Text unter Windows auf deinem PC und legt die Übersetzung direkt über das Original.

Mit 77Fox übersetzt du einen Screenshot unter Windows direkt im Bild: Alt+A drücken, den Bereich aufziehen und in der Screenshot-Leiste auf „Übersetzen“ klicken. 77Fox erkennt den Text auf deinem eigenen PC und legt jeden übersetzten Absatz genau dorthin, wo vorher das Original stand. Brauchst du nur die Wörter, klickst du auf „Text erkennen“ und kopierst sie. Beide Werkzeuge gibt es nur in der Windows-Desktop-App von 77Fox, die Web-Konsole hat sie nicht.

Die Einstellungsseite eines Programms in einer Sprache, die du nicht liest, ein Spielmenü, ein Screenshot aus einem PDF, das Kundenportal eines ausländischen Hosters, ein Chat-Screenshot vom Kunden: Der Text ist hier nur ein Bild. Markieren und kopieren geht nicht, und ein Online-Übersetzer will erst das ganze Bild hochgeladen haben. Genau dafür ist die Screenshot-Übersetzung da.

Screenshot-Übersetzung, Text erkennen oder Seitenübersetzung?

Was du vor dir hast Womit Was du bekommst
Eine Webseite, deren Text sich markieren lässt Seitenübersetzung in der 77Fox-Browser-Erweiterung Die Übersetzung steht hinter dem Original, der Seiteninhalt wird nicht umgeschrieben
Screenshot einer Software, eines Spielmenüs oder eines Admin-Panels Screenshot-Übersetzung Die Übersetzung liegt an der passenden Stelle im Bild; kopieren oder als Bild speichern
Text in einem Bild, einem PDF- oder Chat-Screenshot Text erkennen Reiner Text zum Kopieren und Einfügen
Übersetzung und Original nebeneinander „Vollständige Übersetzung“ in der Screenshot-Übersetzung Jeder übersetzte Absatz mit dem Original darunter; „Gesamte Übersetzung kopieren“ nimmt alles auf einmal mit

Lässt sich der Text auf einer Webseite markieren, ist die Seitenübersetzung weniger Aufwand. Sie steckt in der 77Fox-Browser-Erweiterung, die du über die Desktop-App installierst; mehr dazu unter Seitenübersetzung in der Browser-Erweiterung und Webseiten-Übersetzung wählen: Cloud, eigener Key oder lokal. Zum Screenshot greifst du erst, wenn der Text im Bild steckt und sich nicht markieren lässt.

Einen Screenshot übersetzen: vier Schritte

  1. Drück Alt+A und zieh mit der Maus den Bereich auf, den du übersetzen willst. Fährst du über ein Fenster oder ein Bedienelement, rastet die Auswahl daran ein; mit dem Mausrad wechselst du die Ebene, an der sie einrastet. Rechtsklick oder Esc bricht den ganzen Screenshot ab. Alt+A ist die Voreinstellung, ändern kannst du sie unter „Einstellungen → Werkzeuge → Screenshot“.
  2. Klick in der Leiste neben der Auswahl auf „Übersetzen“ (die Leiste zeigt nur Symbole, beim Darüberfahren erscheint der Name). Beim ersten Mal bietet 77Fox an, das Texterkennungsmodell herunterzuladen, rund 31 MB; danach musst du es nicht noch einmal laden.
  3. Außen an der Leiste erscheint eine Übersetzungsleiste mit „Auto → Deutsch“ und dem aktuellen Dienst. Sobald die Erkennung fertig ist, landen die übersetzten Absätze schubweise im Bild, der Fortschritt wird in Absätzen gezählt, etwa „3/12“. Du kannst jederzeit anhalten: Fertige Absätze bleiben stehen, und den Rest übersetzt du später im selben Screenshot.
  4. Mit Enter oder Strg+C kopierst du das ganze Bild, mit Strg+S speicherst du es als PNG. Brauchst du nur ein paar Sätze, markierst du den Text direkt im Bild und drückst Strg+C; dann wird nur das Markierte kopiert.

Willst du Zielsprache oder Dienst wechseln, klick in der Übersetzungsleiste darauf; 77Fox übersetzt dann neu vom Originaltext aus. Noch keine App? 77Fox für Windows herunterladen.

Text aus einem Screenshot kopieren mit „Text erkennen“

Klickst du auf „Text erkennen“, liest 77Fox die Wörter in deiner Auswahl auf deinem eigenen PC. Sie erscheinen im Feld „Textergebnis“ neben der Auswahl. „Text kopieren“ nimmt alles mit, und Zeilen, die nur umgebrochen waren, werden wieder zu einem Absatz zusammengefügt. Du kannst auch direkt im Bild über Wörter ziehen oder ein Wort doppelt anklicken und mit Strg+C nur diesen Teil kopieren. Mehr dazu unter Text erkennen.

Die Erkennung nutzt das Modell PP-OCRv6 und läuft auf dem Prozessor, eine eigene Grafikkarte brauchst du dafür nicht. Die Pixel des Screenshots werden nie hochgeladen, und der erkannte Text landet weder in Protokollen noch in der Synchronisierung. Die Erkennung startet erst, wenn du sie brauchst, und beendet sich nach fünf Minuten ohne Nutzung.

Ein Durchgang hat drei Grenzen: höchstens 60 Sekunden, eine Auswahl von rund 25 Megapixeln und 300 Textblöcke. Ist die Auswahl zu groß, meldet 77Fox „Auswahl zu groß. Bereich verkleinern.“ Bei einem dicht beschriebenen, langen Screenshot wird alles nach dem 300. Block übersprungen; nimm ihn dann lieber in mehreren Teilen auf.

Getestet wurde die Erkennung während der Entwicklung mit chinesischen und englischen Beispielen. Wie gut sie andere Schriften liest, hängt vom Modell selbst ab, und 77Fox gibt dafür keine Zusage.

Wie die Übersetzung zurück ins Bild kommt

77Fox retuschiert nichts. Für jeden Absatz nimmt es die Farben rund um den Text, legt einen deckenden einfarbigen Block über die Originalwörter und schreibt die Übersetzung in Schwarz oder Weiß darauf, je nachdem, was sich besser vom Block abhebt. Auf flachen Programmoberflächen passt der Block zum Hintergrund; auf Fotos, Verläufen oder Mustern siehst du eine glatte Fläche.

Die Schriftgröße richtet sich nach der Zeilenhöhe des Originals, und die Übersetzung versucht, auf den ursprünglichen Zeilen zu bleiben. Passt sie nicht, wird die Schrift kleiner und weicht in freie Flächen daneben aus, ohne anderen Text zu verdecken. Passt sie dann immer noch nicht, öffnet sich nach dem Durchgang außerhalb der Auswahl die „Vollständige Übersetzung“: jeder übersetzte Absatz mit dem Original darunter, dazu „Gesamte Übersetzung kopieren“. Soll sie nicht von selbst aufgehen, schalte in den Einstellungen der Screenshot-Übersetzung „Volltext zeigen, wenn sie nicht passt“ aus.

Ob sich das Ergebnis flüssig liest, hängt an der Absatztrennung. Trennlinien, Aufzählungszeichen und Nummern sowie Unterschiede in Größe oder Farbe zwischen Überschrift und Fließtext gelten als Absatzgrenze. Listenpunkte und durch Linien getrennte Tabellenzeilen werden deshalb meist einzeln übersetzt statt als ein großer Block. Normal umbrochener Fließtext bleibt ein Absatz.

In der Leiste wechselst du zwischen „Original“ und „Übersetzung“. Kopieren und Speichern geben genau das aus, was du gerade siehst, ohne die Erkennungsrahmen. Pfeile und Rahmen, die du einzeichnest, liegen obenauf und werden mit exportiert.

Welchen Übersetzungsdienst du nimmst

Ein Klick auf den Dienstnamen in der Übersetzungsleiste öffnet eine zweispaltige Auswahl: links „Zuletzt verwendet“ und fünf Gruppen von Quellen, rechts die Modelle der gewählten Quelle. Voreingestellt ist der kostenlose Kanal.

Gruppe Kosten Wohin der erkannte Text geht Passt für
Kostenloser Kanal (öffentliche Schnittstelle von Google) Kostenlos, voreingestellt An die öffentliche Übersetzungsschnittstelle von Google Ab und zu ein Screenshot, ohne etwas einzurichten
77Fox Cloud Anmeldung und Abo nötig (ab 1,49 £ im Monat), verbraucht AI-Credits An den Cloud-Dienst von 77Fox, dort übersetzt ein großes Sprachmodell LLM-Übersetzung, ohne selbst Keys zu verwalten
Eigener Key Keine 77Fox-Credits; abgerechnet wird bei deinem Anbieter An den Anbieter, den du eingerichtet hast, etwa OpenRouter, DeepSeek oder DeepL Wer schon ein API-Konto hat
Lokal Keine Credits Bleibt auf deinem PC Verträge, Kundenunterlagen, interne Dokumente oder kein Internet
Lokale CLI Keine 77Fox-Credits; es zählt das Konto, mit dem du im Tool angemeldet bist An Codex CLI, Claude Code, Grok CLI oder OpenCode auf deinem PC; das Modell wählst du in 77Fox, das Tool ruft es mit seiner eigenen Anmeldung auf Wer ohnehin täglich mit diesen Kommandozeilen-Tools arbeitet

Zur Auswahl stehen fünf lokale Modelle mit unterschiedlichen Downloadgrößen und unterschiedlicher Unterstützung für Grafikkarten, siehe Offline-Übersetzung unter Windows: welches Modell passt.

Ein paar Details:

  • Eine Quelle, die noch nicht eingerichtet ist, lässt sich nicht auswählen. Rechts erscheint dann genau eine Schaltfläche, die das behebt, etwa „Key einrichten“, „Modell laden“, „Anmelden“ oder „Einstellungen öffnen“.
  • Eigene Keys teilt sich die Screenshot-Übersetzung mit der Seitenübersetzung. Sie liegen verschlüsselt auf deinem PC, du trägst sie also nicht zweimal ein.
  • Drosselt der kostenlose Kanal die Anfragen, zählt die Leiste herunter, „Erneut versuchen“ bleibt bis dahin ausgegraut, und daneben steht „Dienst wechseln“. 77Fox wechselt den Dienst nie ungefragt für dich.
  • Quelle, Modell und Zielsprache, die du in einem Screenshot wählst, dazu die drei zuletzt genutzten Dienste, werden zur Voreinstellung für den nächsten Screenshot. Das betrifft nur Screenshots; Seiten- und Prompt-Übersetzung behalten ihre eigene Wahl. Die Voreinstellung kannst du auch vorab unter „Einstellungen → Werkzeuge → Screenshot → Screenshot-Übersetzung“ festlegen, das Zahnrad in der Übersetzungsleiste führt direkt dorthin. Einen Überblick gibt der Abschnitt Screenshot-Übersetzung.

Was nicht geht

  • Senkrechter Text wird nicht erkannt, stark schräger oder perspektivisch verzerrter Text ebenso wenig.
  • Komplexe Tabellen mit ineinander verschränkten Spalten können in falscher Lesereihenfolge herauskommen.
  • Es gibt neun Zielsprachen, passend zu den Sprachen der 77Fox-Oberfläche: Chinesisch (vereinfacht), Englisch, Japanisch, Koreanisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Hebräisch. Voreingestellt ist die Sprache der Oberfläche, in den Einstellungen kannst du eine feste wählen.
  • Übersetzt wird der Bildschirm im Moment der Aufnahme. Läuft ein Spiel oder Video weiter, machst du einen neuen Screenshot; die Übersetzung wandert nicht mit dem Bild mit.
  • Abgedeckt wird mit einem einfarbigen Block. Hintergrundmuster werden nicht nachgebaut und die Originalschrift wird nicht nachgeahmt. Sehr lange Übersetzungen können bei kleinster Schriftgröße abgeschnitten sein; der volle Text steht in der „Vollständigen Übersetzung“.

Häufige Fragen

Wird mein Screenshot hochgeladen?

Nein. Die Erkennung läuft auf deinem PC, die Pixel werden nie hochgeladen, und der erkannte Text wird weder protokolliert noch synchronisiert. Bei „Text erkennen“ geht weder das Bild noch der Text irgendwohin; ins Netz geht 77Fox dafür nur einmal, um das Erkennungsmodell herunterzuladen. „Übersetzen“ schickt nur den erkannten Text, und zwar an den Dienst, den du gewählt hast. Mit einem lokalen Modell bleibt auch dieser Text auf deinem PC.

Funktioniert das offline?

Die Erkennung braucht kein Netz, sobald das Modell heruntergeladen ist. Für Übersetzungen ohne Internet wählst du ein lokales Modell und lädst es vorher herunter; der kostenlose Kanal, 77Fox Cloud, eigene Keys und lokale CLI-Tools brauchen eine Verbindung. Welches Modell passt, steht in Offline-Übersetzung unter Windows.

Erkennt es auch deutschen Text mit Umlauten?

Eine Zusage gibt es dafür nicht. Getestet wurde die Erkennung mit chinesischen und englischen Beispielen; wie zuverlässig sie Deutsch mit ä, ö, ü und ß, Japanisch oder Koreanisch liest, hängt vom Modell ab. Probier es am besten zuerst an einem Screenshot aus. Was die Erkennung lesen kann und in welche neun Sprachen übersetzt wird, sind übrigens zwei verschiedene Dinge.

Kostet das etwas?

Die Erkennung ist kostenlos, und übersetzt wird standardmäßig über den kostenlosen Kanal. 77Fox Cloud braucht ein Abo ab 1,49 £ im Monat und verbraucht AI-Credits, siehe Preise. Eigene Keys, lokale Modelle und lokale CLI-Tools verbrauchen keine 77Fox-Credits.

Das Erkennungsmodell lädt nicht herunter. Was tun?

Das Modell ist rund 31 MB groß und kommt von Hugging Face. In Netzen, in denen Hugging Face nur eingeschränkt erreichbar ist, kann der Download scheitern; klick im Feld auf „Modelle laden“, um es erneut zu versuchen. Herunterladen oder löschen kannst du das Modell auch unter „Einstellungen → Werkzeuge → Screenshot → Screenshot-Übersetzung“; hast du es gelöscht, lädst du es bei der nächsten Erkennung erneut herunter.

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